Ein Interwiew

veröffendlicht bei www.kunst.ag: 2010

1.Wie sind Sie zur Kunst gekommen?
Johakon: Ich fand nicht die Kunst, sondern sie mich in Form eines Bildbandes von Salvador Dalis.
Den ich aus der Schulbücherei auslieh.
Gemalt und gezeichnet habe ich eigentlich seit ich denken kann, aber was sich mir in diesem Bildband eröffnete war etwas, was sich heute nicht mehr beschreiben läst.



2.Was inspiriert Sie? Wie finden Sie Ihre Motive?
Johakon: Inspiration finde ich beim Fahrradfahren, beim beobachten von Menschen, oder ganz einfach nur wenn ich zu hause vor meiner Staffelei sitze, durchströmt meinen Kopf eine Bilderflut, welche nur noch in Einklang gebracht werden muss um dann auf das Papier, Leinwand gebracht zu werden.


3.Wo entstehen Ihre Kunstwerke?
Johakon: Nun da ich seit 13 Jahren alleinerziehender Vater bin, der seine Aufgabe dieses Jahr beendet, entstehen meine Werke z.Z. noch in meinem Wohnzimmer.
Hier Steht meine Staffelei, mein Zeichentisch (von 1922).
An denen ich Regelmäßig sitze, stehe


4.Wie haben Sie Ihr künstlerisches Handwerk gelernt?
Johakon: Lernen brauchte ich nicht viel, es ist mir schon immer leicht gefallen, das Gesehene auf "Papier" zu bringen.
Zu Beginn las ich viele Bücher und setzte das gelesene um, bis ich merkte das es mir nichts bring - die schreiben nur wie sie es gemacht haben nicht wie ich es machen kann.
Besuche von Galerien gegenständliche Malerei waren da hilfreicher.


5.Was ist für Sie persönlich das Wichtigste, das jemals jemand über ein Kunstwerk von Ihnen gesagt oder geschrieben hat?
Johakon: Ein Kritiker bei einer Ausstellung meinte mal, Zitat: „sie haben ihre Werke im Preis zu niedrig angesetzt „ Zitatende

Nun die Preise habe ich belassen, da ich finde das sich jeder Mensch dem meine Kunst gefällt sie sich auch leisten können sollte.



6.In 3 Sätzen: Warum machen Sie Kunst?
Johakon: Wenn es heute noch zählt für das Wort Beruf = Berufung, dann fühle ich mich berufen Kunst zu machen.
Und somit benötige ich nur einen Satz .


7.Welche Techniken bevorzugen Sie und warum?
Johakon: Zuhause bin ich im Surrealismus, weil ich da meinen Gedanken und Gefühlen besser Ausdruck verleihen kann.
Dennoch liebe ich die Vielseitigkeit, da sie mir die Freiheit gibt malen zu können was ich will ungeachtet der Technik und Materialen.


8.Wie lange brauchen Sie in der Regel für ein Kunstwerk?
Johakon: Zeit ist relativ!
Da ich nicht arbeite mit dem Gedanken, „ich muss das Jetzt verkaufen“, lasse ich mir Zeit für die Entstehung meiner Werke. Denn in erster Linie muss mir das Werk zusagen, bevor ich es der Öffentlichkeit vorstelle, ich habe einen Hang zur Perfektion und ich möchte dem Betrachter und vielleicht späteren Käufer nur das Beste von mir übergeben.


9. Gibt es Menschen, die Ihre Kunst beeinflusst haben?
Johakon: Ja, zu beginn war es Salvatore Dali mit seinen Werken, im späteren Lebensverlauf die Menschen, die mir wohlgesonnen waren und solche die es nicht waren.
Letztere spornten mich an meine Leistung noch zu steigern und mich zu verbessern.
Lösten den Hang zur Perfektion aus.


10. Welche Frage haben wir Ihnen nicht gestellt, die Sie hier gerne noch beantworten möchten?
Johakon: Warum haben sie Kunst nicht studiert?
Weil ich in einem Studium nicht die Freiheit gehabt hätte mich entfalten zu können und womöglich in eine Richtung gedrängt worden wäre in die ich nicht wollte.
Ungeachtet dessen, das man heute nur Türen öffnet, wenn man ein Studium nachweisen kann, die Leistung ist egal.